Mittwoch, 3. August 2011

Einsam

Mir war schon immer klar, dass ich meine Familie vermissen würde, wenn ich mal weg bin. Ist aber auch nichts klarer als das, schließlich hab ich den irren Haufen an und für sich wahnsinnig gerne. Vielleicht läster ich über sie, vielleicht sag ich manchmal böse sachen, vielleicht denke ich manchmal, ohne die wäre ich besser dran. Aber tief im inneren weiß ich doch eigentlich, dass ich sie gerne habe.

Ich bin mit bis zu 5 Personen im selben Haushalt, mit bis zu 11 ingesamt in nächster Umgebung aufgewachsen. Da sind die fünf aus dem Haushalt zwar schon mit inbegriffen, aber die anderen 6 gehörten auch stets mit zur Familie. Dazu dann immer irgendwelche Viecher. Drei Hunde, unzählige Katzen, Meerschweinchen, Fledermäuse, Hasen.... irgendwas war immer da. Insofern könnte man gut sagen, dass ich ein klein wenig verzogen bin, was Leben in meinem Umfeld angeht.
Warum ich das erzähle?
Weil gerade nichts los ist. Weniger als das noch. Irgendwie. Monsieur ist die gesamte Woche lang Arbeitstechnisch in Hamburg unterwegs. Was bedeutet, ich hab ihn seit Sonntag abend nicht mehr so recht zu Gesicht bekommen. Jetzt ist Mittwoch.
Und ich bin mit den Nerven total am Ende.
Inzwischen hab ich mich sogar an die einigermaßen ordentliche Fahrradstrecke (12,2 km immerhin) gewohnt, die ich täglich zweimal zu fahren habe, sogar an die Strecke (stirb Eichwalde, STIRB!!!) Aber ich kann es nicht, absolut nicht ausstehen anzukommen, und eine leere Wohnung vorzufinden. Alles da, wo es war, als ich knapp 12 Stunden davor die Tür hinter mit geschlossen habe, zwei Räume absolute leere. Ich war daheim ja schon des öfteren alleine, aber da hatte ich immer noch meine Viecherchen, die da waren. Gerade, wenn sonst keiner da waren, waren die Katzen kuschelig. Und jetzt? Flaute. Ich habe das Gefühl daran kaputt zu gehen und zähle die verdammten Stunden, bis endlich Freitag ist, und ich wieder jemanden hier habe, mit dem ich reden kann, den ich verarschen kann, den ich ignorieren kann. Jemand der hier lebt.
Allein auf dauer pack ich das nicht.

Ich vermisse dich, Roy.

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Donnerstag, 14. Juli 2011

Ein Monat Osten

Oh wow.
Das sind sozwei Ausrufe, die ich in letzter Zeit etwas häufiger hätte sagen können. Und wenn man so manchen Menschen mal fragt, habe ich das auch getan. Einen Monat war ich jetzt „da drüben im Osten“ und ich muss sagen, dass es mir außerordentlich gut gefallen hat. So gut, dass ich auf jeden Fall zurückkehren werde, noch bevor der Monat um ist.
Eigentlich habe ich ja gerade nur Urlaub, welchen ich eben in Hessen nehme. Meine Güte, dass ich sowas auch nur schreiben würde, hätte ich niemals gedacht. Aber gut, mal eben ein kleiner Zwischenbericht von meiner Seite aus:
Ein Monat Osten, wie war das?


Interessant. Auf jeden Fall. Ich hab so viele neue Menschen kennen gelernt (besonderer Augenmerk hier sei wohl das Systemadministrations-Büro....bzw dessen menschlicher Inhalt) Sachen gelernt, habe auf „eigenen“ bzw irgendwie ja auch uf Roys Füßen gestanden und hatte eine ganze Menge Spaß. Nach gut einem halben Jahr plusminus nichts tun, finde ich es verdammt cool, „wieder“ zu arbeiten, und dabei was anderes zu tun, als nur in der Schule rumzuhocken und Lehrern zuzuhören. Ich kann jetzt Sachen ein- und auslagern, auf Hubwägen durch die Lagergasse cruisen und meine Finger zwischen diversen Gegenständen quetschen. Wenn das mal nichts ist!
Ne Mal ehrlich, so oft wie ich in den letzten Tagen irgendwie verletzt war, war ich das davor nicht. Ob kleine Quetschungen, Schnitte (an Karton), dauerhafte Blaue Flecke am Schienbein (ich bin echt zu doof die Wägen durch die Gegend zu schieben) oder Blasen...es ist alles dabei und da ich bisher noch alle Finger habe und selbige auch noch einsatzfähig sind, bin ich eigentlich ziemlich zufrieden.
Ich hatte sogar schon mein erstes Gehalt auf dem Konto, von dem meine Mutter ja meint, ich sollte irgendwas tolles damit anstellen. Nunja... bisher habe ich mir Nahrung gekauft und Zugkarten in die Heimat und aufs Amphi. So episch finde ich das ja nicht, deswegen die Frage: Hat jemand ne Idee, was man damit machen könne? :D

Ochja, nur so nebenbei erwähnt sei hier wohl etwas, das ich in meinem letzten Beitrag nicht zum Ausdruck gebracht habe, was dort aber schon klar abzusehen war.... das mich niemand drauf angesprochen hat, find ich eigentlich recht cool. Den Punkt aus der Vergangenheit von wegen „Single“ können wir hiermit auch streichen.


Und ich versuche in nächster Zeit interessantere Beiträge zu schreiben. Aber irgendwie schiebe ich im Moment ALLES was irgendwas mit schreiben zu tun hat, vor mich her. Seien es Plays oder mein Geschichtenkram. Gewisse Menschen haben mich schon dafür angemeckert, dass ich so nachlässig (auch mit meinen Freunden) bin. Es tut mir leid. Ich versuche mich zu bessern. Irgendwann. Spätestens, wenn wir alle Staffeln Scrubs fertig geschaut haben.
Sollte ja auch nicht mehr allzu lange dauern. Immerhin haben wir es in einem Monat auf 5 Staffeln geschafft.
Der ICE Ist gerade durch Fulda durch, irgendwie dachte ich dämliches Kind eigentlich, dass es nach Kassel-Wilhelmshöhe keine Station mehr vor Frankfurt geben wird. So kann man sich irren. Heute seh ich meine Jungs wieder *_*

So, genug sinnlose Informationen. Man sieht sich.

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Dienstag, 28. Juni 2011

Kurzanalyse

Es ist jetzt knapp über ein halbes Jahr her, dass ein Haufen Irrer zu Silvester bei mir eingefallen ist. Warum ich außgerechnet Silvester nehme? Keine Ahnung. Ich finde der Jahresanfang hat was schönes für eine kleine Rückblende. Immerhin sind inzwischen schon fast 7 Monate vergangen, und ich frage mich wo die Zeit hin ist. War ich nicht eben noch in der Schule? Mahnmahnmahn, wie die Zeit vergeht. Aber gut....

Ich fange einfach einmal mit meiner Situation so um Silvester herum an:
Ich war Schülerin, 19 junge Jahre alt und stand ein paar Wochen vor meinen schriftlichen Abiturprüfungen. Was ich danach machen will? Ehrlich, ich habe sowas von gar keine Ahnung. Was designtechnisches würde mir gefallen, ein Studium will ich aber auf keinen Fall machen! Und die nicht einmal Hand voll Bewerbungen, die ich zu dem Zeitpunkt rausgeschickt hatte, waren allesamt Absagen. Eigentlich sehr schade so etwas. Ich war Single, ein klein wenig sehr frustriert, hatte meinen Silvesterüblichen Gewissensbiss wegen meiner einstmals besten Freundin, wollte eigentlich nur weg von zu Hause, wollte irgendetwas anderes machen, wusste noch gar nicht was. Und wenn das nun sehr deprimiert klingt: Eigentlich ging es mir ja sowas wie gut. Der Irre Haufen hatte es seit Februar diesen Jahres geschafft mein am Boden zertrümmertes Selbstbewusstsein halbwegs wieder zusammen zu flicken, mich auf eine positiver eingestellte Bahn zu schicken und mich bei sich aufzunehmen.

Und jetzt.... 6 Monate und 28 Tage später ist irgendwie alles anders. Und wenn ich sage alles, dann meine ich – fast – alles! Ich bin immer noch 19 Jahre alt ;P
Und sonst? Ich habe mein Abitur geschafft. Und ich finde einen Durchschnitt von 2,6 nun nicht einmal soooo schlecht. Aber ich will ja auch nicht studieren. Obwohl ich zeitweise nicht genau wusste, was ich machen sollte, habe ich jetzt vor allem eins: eine Ausbildung!
Die ist zwar nicht im grafischem Bereich, aber ich glaube als Fachinformatiker kann ich mich auch durch die Gegend schlagen. Noch dazu, weil diese Ausbildung es schafft mich aus meiner Heimat zu vertreiben. Durch den Sitz der Firma bin ich „gezwungen“ dazu, nach Berlin zu ziehen. Was ja nieeeeeeeeemals mein Plan war. Sogar eine Wohnung habe ich schon. Oder so ähnlich. Eigentlich eher einen Platz in einer WG, bei dem ich aber noch nicht weiß, wann dieser frei sein wird. Bis dahin darf ich bei einem Freund wohnen. Auch nicht gerade übel.
Was noch? Ach ja... ein paar alte Freundschaften haben sich glaub ich ein wenig entspannt. Zumindest kurz bevor ich her fahren konnte, hab ich mich ein bisschen mit meiner Ex-besten Freundin bequatscht und fand das ganz fürchterbar tollig.

Momentan: Ich liebe mein Leben. Und noch mehr <3 Danke an all jene, die das ermöglicht haben. Ich glaube ihr wisst, dass ihr gemeint seid :)

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Mittwoch, 8. Juni 2011

Warum ich nicht aufstehe

Menschen, bei denen ich schon das eine oder andere Mal eine Nacht verbracht habe, oder die bereits bei mir genächtigt haben, wissen, dass ich einen guten Schlaf durchaus zu schätzen weiß. Ich persönlich betone schließlich auch immer gerne, dass ich ein Langschläfer sei. Ich sehe dabei keine Probleme, leider aber der Rest der sogenannten „Gesellschaft“, der meinte, dass so nette Dinger wie Schulbeginn oder Arbeitszeiten auf morgens um acht legen zu müssen (Ja Roy, ich weiß, dass ich im Support um sechs schon auf der Matte stehen darf, aber das ignoriere ich noch :P). Soweit kein allzu großes Problem. Ich habe nämlich keine Probleme damit, auch morgens geweckt zu werden und aufzustehen, wenn ich muss.

Und hierbei sehe ich den Knackpunkt. Wenn ich muss. Es gibt auch so wunderschöne Zeiten (Wochenende, Ferien, Urlaub....), wo ich eben keine, oder kaum eine Begründung dazu habe, dass ich früher als gewollt aus dem Bettchen steigen muss. Und dann nutze ich meine Zeit nun mal gerne dazu aus, lange wach zu bleiben (Hallo, elendig lange Plays mit Rudi *.*) um dann irgendwann „früh morgens“ ins Bett zu fallen und eine schöne lange Weile zu schlafen.
Nun gibt es aber schon seit ich denken kann, diese seltsamen Wesen, die meinen mich wecken zu müssen. (Gut, früher saß ich NICHT bis morgens um vier im Internet, weil mein bester Freund noch mit mir chatten wollte ;P) Ich kann mich noch an Situationen erinnern, wo ich zugunsten eines „gemeinsamen Frühstücks und Ausfluges“ geweckt werden sollte. Um dies nun möglichst effektiv zu gestalten, hatten meine Eltern des öfteren die glorreiche Idee, doch meine kleinen Geschwister zu schicken.
Nun mal ehrlich – ich habe nichts gegen meine kleinen Geschwister. Schmie kann richtig süß sein und der Nervzwerg.....gut, gegen den hab ich echt nichts, dass wirkt x_x. Nur, wieso sollte ich mich von denen wecken lassen? Die Kleinen sind nervig, laut springen auf meinem Bett herum....all das sicherlich kein Grund dafür, dass ich freiwillig die Wärme meiner Decke und die Ruhe meines Bettes verlasse. Da lasse ich mich lieber mal eine ganze Weile lang durchschütteln in der Hoffnung, sie würden doch einmal aufgeben, und wieder gehen. Und ja, das ist auch oft genug vorgekommen. Leider gab es auch oft genug den Punkt, wo ich einfach nur wütend wurde, und die beiden zusammen geschissen habe, sie sollten mich doch gefälligst in Ruhe lassen. Wenn ich schlafen will, dann will ich schlafen.
Es gibt einfach Dinge von denen will und kann ich ohne Probleme geweckt werden, und solche, bei denen wehre ich mich einfach, weil sie mir persönlich gegen den Strich gehen. Zum Beispiel habe ich keinerlei aufsteh-Probleme, wenn ich eine nette Person neben mir im Bett liegen habe, die nun eben am aufstehen interessiert ist. Zusammen mit einer gewissen Helligkeit bin ich dann sowieso schon wach, wenn Person sich bewegt und aufsteht und dann ist es mir persönlich zu doof noch ewig lange im Bett liegen zu bleiben und nichts zu tun – dem zu Folge stehe ich eben auch auf.
Soweit ich mich erinnere, hatte auch Roy bisher keine Probleme damit, mich morgens um 6 (oder halb sieben? Keine Ahnung) aus dem Bett zu holen, wenn ich wusste, dass ich sowieso um die Uhrzeit aufstehen musste, um mit in die Stadt zu kommen. In beiden bisher bekannten Fällen war ich sowieso schon halb wach (Aufregung, Sonne, wärme....all sowas halt) und brauchte sowieso nur noch den Indikator, der mir sagte, ich müsste nun aufstehen und mich fertig machen.

Im Gegensatz dazu kann ich es nunmal nicht ausstehen aus den tiefsten Träumen gerissen zu werden. Meinen Wecker kann ich dabei selten zur Rechenschaft ziehen, schließlich habe ich ihn mir selbst gestellt. Schlimmer wird es aber, wenn ich auf gewisse Arten geweckt werde. Bereits angesprochen habe ich zum Beispiel schon meine Geschwister. In meinem Kopf, aber auch wirklich nur da, habe ich das Gefühl, dass die drei keinerlei Rechte dazu haben, mich zu wecken, auch wenn meine Eltern ihnen eben diese gegeben haben. Schließlich ist das mein Schlaf und nicht deren.
Ebenfalls nicht sonderlich effektiv erwies sich die Version, mich durch ein Stupsen auf die Nase zu wecken und zum aufstehen zu bewegen. Wach bin ich danach vielleicht, aber sicherlich nicht gut gelaunt oder gar willig aus dem Bett zu krabbeln. Sehr viel lieber ziehe ich mir die Decke über den Kopf, drehe mich von meinem Angreifer weg und tu so, als würde ich weiterschlafen. Ich werde nicht gerne auf die Nase gestupst und wer der Meinung ist, mich damit effektiv zu wecken, aufdass ich danach fröhlich lachend auf den Beinen stehe, der hat sich nunmal ordentlich geschnitten.
Ein bisschen Sonnenlicht und ein paar nette Worte reichen.

Und wieso ich das jetzt geschrieben habe? Keine Ahnung, mir war danach.
Mit freundlichen Grüße,
Krüml, Morgenzombie

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Montag, 23. Mai 2011

Wenn ich ein Mann wäre...

Keine Ahnung wieso ich das jetzt hier mache, aber ich habe das eben gefunden und fühlte mich von dem Satz „Wenn ihr einen Blog habt, dann schreibt doch eure 3 Dinge auf“ angesprochen. Also...es geht darum, was ich machen würde, wenn ich ein Mann wäre. Irgendwie is das gar nicht so einfach.

1.Keine Tage haben.
Joar, is irgendwo da abgeschaut, wo ich das gefunden habe, aber die Schreiberin hat verdammt recht. Einmal im Monat zu bluten nervt tierisch auch wenn ich zu den glücklichen Menschen gehöre, die nicht ständig über Bauchschmerzen klagen müssen. Ich habs manchmal im Rücken aber ansonsten ist es einfach nur nervig. Wenigstes kann ich Blut sehen....
2.Sex
Irgendwie kommt mir das zumindest immer so vor, dass Männer viel öfter mit Frauen schlafen, mit denen sie nicht zusammen sind und deswegen auch nicht als die größten Schlampen der Nation betitelt werden. Irgendwo gabs mal ein schönes Bashzitat dazu (ich finds natürlich nich so spontan), in dem es eben darum ging, dass ein Schlüssel, der viele Schlösser öffnen könnte, ein guter Schlüssel sei, aber ein Schloss, das von vielen Schlüsseln geöffnet werden könnte, Dreck sei. Und ja, ich weiß, das ganze is extrem beschissen, bescheuert und hastenichtgesehen, und blablabla, aber wayne.
3.Oben ohne rumlaufen
Nach langem nachdenken, was ich denn nehmen könnte („mit meinen Kumpels Bier saufen gehen“, „mich nich darum scheren, wie ich aussehe“, „Informatikerviech sein“ oder „nur bequeme Sachen tragen“ mach ich auch so) fiel mir das eben spontan ein. Weils im Sommer zur Zeit immer so scheiße heiß ist und man als Frau eben nicht mal spontan „ach, dann mach ich halt mein Hemd auf“ oder „zieh ich mal das Shirt aus“ spielen kann. Könnte man schon. Wär aber dämlisch. Dem entsprechend will ich das nun einfach spontan mal machen. Punkt.

So...wenn ich mir das aber so ansehe, dann fallen mir aber spontan ein paar Gründe ein, warum ich kein Kerl sein wollte

1.Meine Universalausrede fällt weg
Wann immer ich kann, konter ich mit „ich bin halt ne Frau!“ Egal ob es um mein Unvermögen wegen diverser dinge, mein Unwissen oder sonstwas geht. Es ist und bleibt meine Ausrede!!
2.Männer anstarren fällt weg
Ich beobachte gerne Kerlchen (vorzugsweise ohne Oberteil *aaaaarw*) Aber ich glaube irgendwie hätte ich da ein seltsames Gefühl, wenn ich selbst einer wäre. Ich hab nichts gegen Schwule aber irgendwie würd ich glaub ich selbst keiner sein wollen.
3.Aktivsein
Ich geb keine lange erklärung zu ab. Darf sich jeder selbst seinen Teil denken XD
4.Ich bin eh schon ein Kerl
Fragt meine Freundin. Oder das gesamte AU. Krümlchen is Dasu und als solcher sowas wie als männlich aufgenommen.

Und ich finde, das reicht. Wolf sprach mich neulich eh drauf an, dass ich mich ja eh eher als Kerl sehe. Passiert, ne?

Und, was würdet ihr machen, wenn ihr männlich wärt? Und für meine netten männlichen Leser: was wären eure drei Punkte, wenn ihr weiblich wärt? ^^

Grüße, Krüml

PS: Tetris. 10 Stunden lang. Wer hälts aus? :D

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Dienstag, 17. Mai 2011

Ich mag Züge

Ich mag Zugfahren. Ehrlich. Ich mach das gerne. Immer und immer wieder. Früher bin ich mit dem Zug in die Schule gefahren, und wieder heim. Jeden Tag. Kaum jemanden wird die kleine Bahn von Augsburg nach Schongau und zurück was sagen, aber für mich waren das meine ersten, eigenen Zugfahrten. Größer wurde es da schon, als es nach München ging. Zu Papa in die Arbeit fahren oder Verwandte besuchen. Da musste man immerhin einmal umsteigen!
Ich hatte als Kind einen riesengroßen Respekt vor dem Umsteigen und den habe ich seitdem eigentlich nicht verloren. Ich weiß nur inzwischen, wie es funktioniert. Wir sind sogar mit dem Zug umgezogen. Also meine Eltern und meine Geschwister sind im Zug gefahren, während unser gesamter Haushalt von einem Umzugsunternehmen durch die Gegend kutschiert wurde. Ein seltsames Gefühl, so im nachhinein.

Das erste mal wirklich groß (also so richtig groß und alleine) Zug gefahren bin ich dann zu Becky. Nach Kiel. Und damals hatte ich so eine Angst vor dem Umsteigen, dass meine Mutter mich nach Frankfurt gebracht hat, um mich in den richtigen ICE zu setzen, in dem ich dann ein paar Stunden verbracht habe.

Jedes Mal, wenn ich am Bahnhof stehe, muss ich ungefähr hundert Mal meinen Fahrplan raus holen, die Zeiten überprüfen, die Gleise und vor allem die Zugnummern. Ist das auch wirklich der Richtige?
So wirklich?
Richtig echt?
Ehrlich jetzt?
Vielleicht saß ich deswegen noch nie in einem falschen Zug – oh Graus, ich will mir gar nicht vorstellen müssen, was passiert, wenn das einmal passiert. Und auch, wenn ich dann im Zug sitze, kann ich mich nicht immer auf irgendwas anderes konzentrieren. Immer wieder muss ich auf de Fahrplan schauen, nachsehen wann ich wie wohin umsteigen muss und wie viel Zeit mir dazu bleibt. Eine schlechte Agewohnheit, ich weiß.

Zugfahren, das bedeutet für mich etwas Zeit für mich zu haben. Gerade, wenn ich einmal quer durch das gesamte Land fahre, brauche ich schließlich Beschäftigung. Musik hören, ist da eine ganze gute Idee – aber eine komplizierte, seitdem mein iPod bei Schatz liegt. Wenn ich jemals Geld habe, muss ich mir einen neuen kaufen, die 2 GB waren mir eh zu wenig (und er gehört Lini). Mein Handy leistet mir gute Dienste, aber ich mag es nicht, über mein Handy Musik hören zu müssen.
(Ich merke gerade, da läuft ein Lied, dass ich Wolf mal zukommen lassen sollte *gg*)
Eine weitere Beschäftigung ist ungefähr genauso klar: Lesen.
Was man nicht alles aus einem Guten Buch erfahren kann. Bei meiner letzten Berlinfahrt konnte ich „Das verlorene Symbol“ von Dan Brown lesen, und fand es mehr oder minder enttäuschend. Gerade der Schluss hat sich hingezogen und war so typisch amerikanisch, dass ich hätte kotzen können. Kein Buch, dass ich irgendwem empfehlen würde.
Da trifft es sich gut, dass mein bester Freund mir „Magie“ von Trudi Canavan ausgeliehen hat. Ich fand schon die Gilde der schwarzen Magier wunderbar zum lesen und die Vorgeschichte dazu ist nicht minder faszinierend.
Und dann gibt es da noch eine letzte Beschäftigung, der ich nur zu gerne nachgehe – auch im Moment. Ich schreibe. Manch einer würde mit seinem Laptop wohl eher Spiele spielen oder Filme schauen, wenn er im Zug unterwegs ist (ich gebe zu, ich habe auch schon ein paar Schritte in Dragon Age gemacht, während ich gefahren bin), aber da ich sehr häufig Nahverkehr fahre, oder zu dämlich bin, die Stromanschlüsse zu finden, ist mir das einfach zu Akkufressend. Ich hab jetzt, in diesem augenbilck noch 4 Stunden 39 Minuten Akku übrig und werde damit wohl sehr sicher in Erkner ankommen (immerhin noch 4 Stunden fahrt), wenn ich so weiter mache, wie bisher: ein bisschen lesen, ein bisschen träumen, ein bisschen schreiben.
Außerdem komme ich daheim so selten dazu, an Immortal weiter zu schreiben, was ich eigentlich sehr traurig finde. Ich mag die Geschichte und ich liebe es, unser altes Play mit all seinen Macken und Quatschereien nebenher noch lesen zu können. Und ich sehe es, wie ich mich persönlich entwickelt habe. Wenn ich allein dran denke, dass ich damals meinen Playpartner dafür verurteilt habe, dass er nebenher Bier trank... Ich glaub, ich neheme mir eins und lache mich selbst aus. Auch die Sprache, in der ich geschrieben habe ist mehr als.... Augenbrauenhochziehwert. Wenn ich heute Wörter wie „prav“, „froi“ oder „aba“ lese, dann dreht sich mir irgendwie der Magen um. Ein wunder, dass der gute Kerl damals trotzdem immer weiter mit mir geschrieben hat :D

Ich finde es auch interessant, durch den Osten zu fahren. Irgendwie sind die Züge, und die Bahnhöfe hier anders, als bei uns. Soweit ich das beurteilen kann zumindest. Gerade sehe ein wunderschönes Beispiel: welcher „Wessi“-Bahnhof (Peißenberg ausgenommen) hat denn bitteschön einen Übergang direkt über die Gleise zum nächsten Gleis? Also...dass man über die Schienen gehen muss.
Oder dann gab es auch so niedliche, kleine Bahnhöfe, in denen das „Gleis“ aus einem Streifen Gras bestand, neben dem die Schienen verliefen. Ehrlich, sowas findet man sonst nirgendwo. Irgendwann wollte ich mal eine Fotostrecke anfangen, von all den Bahnhöfen, an denen ich umsteige. Irgendwann mach ich das mal. Wenn ich eine Kamera dabei habe (also nie ô.o)

So far:
Ich mag Züge.

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Montag, 2. Mai 2011

Schreiberlinge unter sich

Ursprünglich dachte ich mir, dass ich mir einen Blog zulege, um da einfach mal meine Geschichten zwischen zu lagern. Das habe ich mit Wolf's Tears versucht, das habe ich mit Immortal versucht, dass habe ich mit ein paar Kurzgeschichten versucht. Irgendwie wollte das aber nicht so, wie ich. Das Problem an mir und schreiben ist schlichtweg, dass ich so etwas, wie einen Anreiz dazu brauche. Sei es nun, weil mein Playpartner sonst meckert (und seien wir einmal ehrlich: das meiste, was ich schreibe SIND nunmal Plays) oder eben, weil ich Kommentare dazu bekomme.

Wolf's Tears konnte ich damals wirklich nur beenden, weil mir stets irgendwelche Menschen gesagt haben, dass sie weiterlesen wollen, weil sie gerätselt haben, was denn nun los sei oder mir schlichtweg in den Arsch getreten haben, dass ich mich gefälligst an Word zu hocken und zu SCHREIBEN habe!
Inzwischen ist das stark zurück gegangen. Nichtmal auf meinem Blog bekomme ich die gewünschte Anzahl der Kommentare (wink mit dem Zaunpfahl) obwohl ich doch weiß, dass ich nichts sehr interessantes schreibe. Das, was den meisten gefallen hat, war wohl der Freundepost, auf den ich im nachhinein sehr stolz bin. Um ehrlich zu sein, ich habe ihn auf der Fahrt von Frankfurt nach Berlin geschrieben, weil ich noch nicht an Immortal weiterarbeiten wollte, aber trotzdem was zum tippen brauchte. Und da das Gespräch mit meiner Mutter über meine Freunde wirklich stattgefunden hat, dachte ich eben, dass es passt. Was es ja anscheinend doch getan hat :D

So, und nun einmal mehr schreibe ich mehr, als dass ich sollte. Bitte vergebt mir für das schwafeln. Was ich eigentlich sagen wollte, hätte sich in viel weniger Worte hätte fassen lassen:
Oben rechts im Blog sind schon seit einer ganzen Weile ganz viele Buttons zu finden.
Als da wären: deviantArt(zeichnungen), Twitter, Youtube, deviantArt(Fotos) (facebook habe ich da nicht drinnen, obwohl ich da bin. Außer komischer Fotos ist da eh das selbe wie auf Twitter) und eben ein neuer: zwei komische Fs auf grauen Hintergrund.
Die dahinterstehende Seite Fanfiction.de ist, wie der Name sagt, eine Seite, auf der man seine Fanfictions hochladen kann, aufdass sie einem breiten Publikum zugänglich werden, und eben auch bewertet und kommentiert werden. Und da lade ich nun eben alle meine Geschichten ab. Sollte es also jemanden interessieren, wo ich wann weiterschreibe: der Button hilft euch weiter. Oder aber, ihr erfahrt über Twitter, dass ich mal wieder mit dem Zug in die Tiefsten tiefen Deutschlands (Berlin, Hamburg, Dawojuwohnt) unterwegs bin. Dabei habe ich nämlich meistens (immer) meinen Laptop dabei und schreibe zumindest an Immortal weiter. Ob ichs dann auch hochlade, das ist so eine frage :P

Liebe Grüße, Krüml.

Als nettes kleines extra bekommt ihr hier ein Meme, dass ich zusammen mit Knuffi ausgefüllt habe. Viel spaß.

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